Helena Påls

#16, Stockholm, Sweden, 2006

Silbergelatine-Abzug, 40 x 50 cm
Sammlung Fotomuseum Winterthur
Inv. Nr. 2009-026-002

Helena Påls
*1974 (Djurås, SE), lebt und arbeitet in Stockholm, SE

Wie fotografische Spuren eines Verbrechens, das nie stattgefunden hat, erscheinen die Bilder Helena Påls’. In einer Mischung aus Tatort- und Realfotografie, thematisch aber immer auf der Grenze zum Existentiellen, untersucht sie von 2000 bis 2005 Objekte und Personen ihrer Heimatorte, Dalarna und Stockholm, und fasst das Ergebnis im Buch för att/because zusammen. Entstanden sind dabei dunkle, meist unscharfe Bilder, die sich mit dem Paradox des Körpers auseinandersetzen: seiner Verortung und der persönlichen Empfindung, die oftmals nicht das Gleiche sind.