Kommende Ausstellung

Fotografinnen an der Front

29.02.–24.05.2020

Freitag, 28.02.2020, ab 18:00
Eröffnung und Apéro

Die Ausstellung Fotografinnen an der Front präsentiert die Arbeit von acht Kriegsfotografinnen aus den letzten 80 Jahren, von der Dokumentation europäischer Konflikte der 1930er- und 1940er-Jahre bis hin zu jüngsten internationalen Kriegsgeschehen. Die Herangehensweisen der Fotografinnen changieren dabei zwischen der Wahrung sachlicher Distanz und persönlicher Anteilnahme und reflektieren mitunter den medialen Diskurs um Bilder von Krieg mit. Gezeigt werden Fotografien von Carolyn Cole (*1961), Françoise Demulder (1947–2008), Catherine Leroy (1944–2006), Susan Meiselas (*1948), Lee Miller (1907–1977), Anja Niedringhaus (1965–2014), Christine Spengler (*1945) und Gerda Taro (1910–1937). Winterthur ist nach dem Museum Kunstpalast in Düsseldorf die zweite Station der Ausstellung. Kuratiert von Anne-Marie Beckmann und Felicity Korn, für das Fotomuseum Winterthur adaptiert von Nadine Wietlisbach.

Carolyn Cole, Ein von Einschüssen durchlöchertes Bild von Saddam Hussein wird von Salem Yuel übermalt. Symbole politischer Führer waren schon kurze Zeit nach Einnahme Bagdads durch US-amerikanische Truppen aus der Stadt verschwunden. Bagdad, Irak, 2003. © Carolyn Cole/Los Angeles Times

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Claudia Andujar

06.06.–23.08.2020

Freitag, 05.06.2020, ab 18:00
Eröffnung und Apéro

Die in Sao Paulo lebende Fotografin Claudia Andujar (*1931, in Neuenburg, CH) widmet ihre Arbeit seit über vier Jahrzehnten dem indigenen Stamm der Yanomami im Amazonas, im nördlichen Teil Brasiliens. Als sich der Lebensraum der Yanomami in den 1970er-Jahren akuten Bedrohungen von Aussen ausgesetzt sieht, wird die Fotografin zur Aktivistin und verschreibt fortan ihr Leben und ihre Arbeit dem Kampf um die Rechte des Stammes. Die Ausstellung spiegelt die beiden untrennbaren Aspekte von Andujars Arbeit wider: den ästhetischen und den politischen. Ihr experimenteller Umgang mit verschiedenen Farbtechniken wie auch mit klassischer Schwarz-Weiss-Porträtfotografie unterscheidet sich dabei radikal vom dokumentarischen Stil ihrer Zeitgenoss_innen. Claudia Andujars Werk wird zum ersten Mal in einem Museum in der Schweiz gezeigt und ist als internationale Kooperation mit dem Moreira Salles Institute in Rio de Janeiro, der Fondation Cartier Paris und der Fundación MAPFRE Madrid angelegt.

Claudia Andujar, Yanomami in the construction work of the North Perimeter Highway, Roraima State, Brazil, 1975

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Street. Life. Photography – Street Photography aus sieben Jahrzehnten

05.09.2020–10.01.2021

Freitag, 04.09.2020, ab 18:00
Eröffnung und Apéro

Die Ausstellung Street. Life. Photography präsentiert eines der spannungsvollsten Themen der Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts: die Street Photography. Dabei werden zeitgenössische Arbeiten wie auch Klassiker der Street Photography von Fotograf_innen wie Diane Arbus, Robert Frank oder Joel Meyerowitz der letzten sieben Jahrzehnte gezeigt. Die parallel gestaltete Präsentation historischer und zeitgenössischer Positionen ermöglicht es, entscheidende ästhetische Entwicklungen innerhalb der Street Photography zu verfolgen. In sieben kaleidoskopartig angelegten Kapiteln werden zentrale Themenfelder der Street Photography beleuchtet – Street Life, Crashes, Public Transfer, Urban Space, Lines and Signs, Anonymity und Alienation – wobei neu erstellte Kontexte verblüffende, manchmal kuriose Zusammenhänge eröffnen. Die Schau wurde von Sabine Schnakenberg (Deichtorhallen Hamburg) kuratiert und durch Nadine Wietlisbach für die Präsentation in Winterthur erweitert.

Natan Dvir, Juicy Couture 01, Coming Soon, 2008-2014. © Natan Dvir

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